Die Sternredaktion war begeistert und kaufte zwischen 1981 und 1983 über Heidemann für über
9 Millionen Mark (ca. 4,5 Millionen EURO) 63 Tagebücher.
Weder Heidemann noch der Stern wussten – Konrad Fischer war ein begabter Kunstfälscher, der die Tagebücher mit ungeheurem Fleiß und Erfindungsreichtum selbst herstellte und in Wirklichkeit Konrad Kujau hieß.
Am 22. April gab der Stern eine Pressekonferenz und begann mit der Ausgabe 18/1983 mit der Veröffentlichung. Zwei Wochen später war die Fälschung aufgeflogen.
Gerd Heidemann gelang es mit seinem lockeren Erzählstil, die Besucher zu fesseln und die Geschichte der Fälschung mit vielen Zusatzinformationen hautnah und witzig zu erzählen.